Feng Shui Classic

Die Matrix der Erde 7: die Sterne lieben lernen

Heute melden sich die 9Sternlein mit der letzten Folge der Matrix der Erde. Fassen wir kurz zusammen: zuerst haben Sie erfahren, was mit der Matrix gemeint ist und welche Beobachtungen hinter dem Phänomen stecken. In der zweiten Folge lernten Sie die beteiligten Akteure der Matrix kennen. Danach ging es um die Bedeutung der einzelnen Sternenkombinationen und schließlich um ihre Heilung mithilfe der fünf Wandlungsphasen. Dabei habe ich Ihnen versprochen, noch mehr zu den Möglichkeiten mit den nicht unproblematischen Einflüssen fertig zu werden.

Wenn es um Feng Shui geht, dann geht es in jedem Fall zuerst um Räume, in denen wir leben. Deshalb bezieht sich die Optimierung der Sternenkombinationen zuerst auf die Gestaltung von Räumen, das heißt auf die Auswahl der richtigen Farben, Formen, Materialien und Dekorationen. Die Empfehlungen dazu resultieren aus den Wechselwirkungen und Entsprechungen der fünf Wandlungsphasen. Die fünf Wandlungsphasen finden wir aber nicht nur im Raum, sondern überall im Leben: von den Stimmungen und Körperfunktionen angefangen, über Nahrung, Pflanzen und Tiere weiter gehend bis hin zu Gefühlen, Stimmungen, Tätigkeiten und Emotionen. So kann es nicht schaden, wenn die Optimierung der Sterne über den Raum hinaus geht und wir dazu benötigten Wandlungsphasen einfach in unserem Leben stärker beachten.

Für die Optimierung der Matrix der Erde werden insgesamt nur drei Wandlungsphasen benötigt, nämlich Feuer, Metall und Holz. Wie kann es praktisch funktionieren, diese Wandlungsphasen tagtäglich zu aktivieren und intensiv auszuleben?

Fangen wir mit dem Holz an. Holz charakterisiert sich durch sein hohes Energiepotential, dass nur darauf wartet sich entfalten zu können. Wir denken und handeln „holzig“, wenn wir Pläne schmieden, Visionen entwickeln und zukunftsorientierte Entscheidungen treffen. Unsere Fantasie und Kreativität sind in dieser Wandlungsphase verwurzelt. Die konstruktive Wirkung des Holzes entwickelt sich in dem Raum zwischen klaren Strukturen und freier Entfaltung. Wenn Spontaneität und freie Entfaltung in unserer Gesellschaft durch übertriebene Planung und Kontrolle behindert werden, dann kann die Kraft des Wachstums sich nicht entfalten. Schalten Sie bitte die Nachrichten ein und nehmen selektiv wahr, wie viele neue Regeln, Gesetze und organisatorische Vorschläge jeden Tag an uns herunter prasseln. Angeblich alles nur, um unseren Alltag und die Zukunft besser und sicherer zu gestalten. Nehmen wir uns deshalb viel häufiger selbst die Freiheit spontan zu handeln, etwas „Verrücktes“ zu tun und versuchen wir unsere Flexibilität zu genießen.

 

Zu der Wandlungsphase Holz gehört Wut als Entsprechung der Emotionen. Sie drückt sich stimmlich als Schrei aus. Menschen, die mit Schwierigkeiten dieser Wandlungsphase konfrontiert werden, zeichnen sich häufig dadurch aus, dass sie wütend werden und ihre Wut laut herausschreien. Genau das passierte beim Stuttgart 21 oder bei Demonstrationen gegen die Bankspekulationen. „Wutbürger“ ist sogar zu neuem, gesellschaftlichem Begriff geworden. Könnte sich die Kraft des Holzes, die wir in uns tragen, frei in die visionäre Zukunft entfalten, würde es zu solchen Wutattacken gar nicht kommen.

Fazit: stärken wir das Holz des Lebens, indem wir stärker zukunftsorientiert denken und dabei mutige Entscheidungen treffen. Genießen wir die Spontaneität des Daseins und verzichten auf unnötige Verschärfung von Regeln und Strukturen.

Im Zyklus der Wandlungsphasen folgt dem Holz das Feuer. Feuer spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Optimierung der ungünstigen Auswirkungen der Matrix der Erde.

Feuer wird benötigt, um den im Holz gewonnenen Potentialen individuellen Ausdruck zu verleihen. Es geht dabei sehr stark um Beziehungen zu anderen Menschen, um Liebe und gegenseitige Akzeptanz. Das Feuer ist für die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit und der Identität absolut unabdingbar und von allen Wandlungsphasen dafür am wichtigsten.

Kein Wunder, dass dem Feuer Herz als Organ zugeordnet wird. Herz ist aber nicht nur der wichtigste Muskel des Menschen, sondern auch ein Synonym für Liebe, Herzlichkeit und Freude. Stimmlich kommt Feuer durch das Lachen zum Ausdruck. Wer also zu wenig lacht, dem fehlt das Feuer. Haben wir genug zum Lachen? Oder lachen wir meistens auf Kosten anderer. Wenn man die durchschnittlichen Unterhaltungssendungen im Fernsehen nimmt, dann stellt man sehr schnell die Einseitigkeit des Humors fest. In der Wirtschaft und Politik haben wir ebenfalls nicht viel zu lachen. Damit wir die Fähigkeit uns zu freuen und Herzlichkeit offen zum Ausdruck zu bringen nicht verlieren, müssen wir die Liebe in unseren Herzen bewusst stärken.

Zum Feuer gehören außerdem die Sprache und die Zunge, mit der die Fähigkeit der gezielten Ausdrucksweise verbunden wird. Ist das Feuer zu schwach, haben wir ein reduziertes Bedürfnis „den Mund aufzumachen“ und offen unsere Meinung auszusprechen. Die Kommunikation leidet sehr darunter und wird von denjenigen beherrscht, die es verstehen, das Feuer gezielt einzusetzen. Überhaupt bei Störungen des Feuers treten sprachliche Verständigungsprobleme verstärkt auf. Verstehen Sie eigentlich, was unsere Politiker uns zu vermitteln versuchen? Welche Normalbürger versteht noch die Sprache der Finanzwirtschaft? Es ist schon so weit gekommen, dass eine Versicherungsgesellschaft mit dem Argument des „Verstehens“ sich von der Konkurrenz abzuheben versucht.

Was können wir, jeder Einzelne also dazu beitragen, dass das Feuer wieder entflammt? Reden wir Klartext, tagtäglich und im direkten Umgang miteinander. Reden wir überhaupt mehr miteinander. Sprechen wir, statt zu simsen. Machen wir den Mund auf, wenn wir mit etwas nicht einverstanden sind. Aber vor allem… entdecken wir die Liebe und Herzlichkeit wieder und geben ihnen den würdigen, ersten Platz in unserem Leben.

Ohne Metall wäre das Optimierungstrio nicht komplett. Metall unterscheidet sich sehr stark von Holz und Feuer. Im Zyklus der Wandlungsphasen steht es in Opposition zu ihnen beiden: es wird vom Feuer kontrolliert und selbst kontrolliert es Holz. Die Drei zusammen bilden ein Spannungsdreieck, das wohldosiert sehr fruchtbar sein kann aber auch große Gefahren in sich birgt. Deshalb soll auf das richtige Verhältnis zwischen den drei Wandlungsphasen stets geachtet werden. Es soll keinen Herrscher unter ihnen geben.

Bei Holz und Feuer richtete sich die Energie von innen nach oben und außen. Bei Metall beginnt sich die Energie nach ihnen zu richten, sich zu sammeln und auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dank der Metallkraft kann etwas zusammengehalten und so vor dem Zerfall gerettet werden. Doch manchmal kann es besser sein, etwas auseinanderfallen zu lassen, damit es sich wieder neu und vielleicht anders zusammenfügen kann. Auch diese Fähigkeit steckt im Metall verborgen. Sie kommt durch die Zuordnung der Organe zum Ausdruck. Dem Metall werden Lunge und Dickdarm zugeordnet. Beide Organe haben die Aufgabe etwas aufzunehmen und es auch auszuscheiden bzw. wieder loszulassen. Gut funktionierendes Metall versucht niemals etwas krampfhaft festzuhalten. Die körperlichen Folgen, wenn der Dickdarm nicht loslassen will, haben wir alle sicher schon mal gespürt. Ähnlich wird bei jedem Atemzug die Lunge mit der lebenswichtigen Luft gefüllt, die sich aber nicht festhalten lässt. Wir müssen wieder ausatmen.

An verkrusteten Strukturen, gescheiterten Beziehungen und überholten staatlichen Konstrukten krampfhaft festhalten, um sie um jeden Preis retten zu wollen, zeigt, dass es mit dem Metall etwas nicht stimmt. Stichwort: Griechenland… So soll das große Metall (Geld) für etwas halten, was eigentlich das kleine Metall (Struktur und Basis) liefern kann.

Was bedeutet es für jeden von uns? Klar, die Griechenlandkrise kann jedermann nicht lösen. Jedermann kann aber in eigenem Umfeld aufräumen und sein Fokus wieder auf das Wesentliche richten. Was ist wichtiger, ob der Bauer die richtige Frau bekommt oder ob es der eigenen Frau wirklich gut geht? Ich denke, bevor wir uns über das verschuldete Konto der Griechen aufregen, sollten wir in aller Ruhe die eigenen Kontoauszüge betrachten. Für die wird es kein Rettungspaket geben, es sei denn, Herr Zwegat kommt.

Ein- und ausatmen, aufnehmen und loslassen, empfangen und abgeben – das ist der Rhythmus des Lebens, erkennen wir es an.

Das war die Geschichte von der Matrix der Erde. Eine gewagte Theorie, die einzig und alleine aus dem Leben entstanden ist. Man könnte sagen, zuerst war das Leben und dann kam die Theorie. Von der Wissenschaft ist keine Spur auszumachen. Ist sie deshalb weniger wert?

Vielen Dank für Ihre Treue, und wenn meine Zeilen Sie zum Nachdenken gebracht haben, dann habe ich mein Ziel erreicht.

Ich wünsche Ihnen eine erfüllte Zukunft mit oder ohne die Matrix. Wir haben die Kraft unsere Realität selbst zu bestimmen,

Ihre Hedwig Seipel

P.S. Schauen Sie bald wieder vorbei. Die Sternlein planen noch eine Überraschung für Sie.

 

Bildquellen:
Pflanze: www.istockphoto.de/Tatiana Popova
Schwimmer: www.istockphoto.de/Branislav Senic
Sprünge: www.istockphoto.de/William Perugini

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