Feng Shui Classic

Bauperiode – welche gilt? (1)

Um die Fliegenden Sterne für eine Wohnung oder ein Haus zu berechnen, muss neben der genauen Kompass-Ausrichtung auch das Baujahr des Objektes bekannt sein. Das Baujahr wird benötigt, um die sogenannte Bauperiode festzulegen. Eine Bauperiode umfasst einen Zeitraum von 20 Jahren. Aktuell leben wir in der 8.Periode, die 2004 begann und 2023 endet. Danach beginnt die 9. Periode und wenn diese 2043 zu Ende geht, startet die Zeitberechnung wieder mit der Periode 1. So weit so gut die Theorie, bei der nahezu alle bekannte Lehrmeinungen konform gehen.
Spannend wird es erst im Detail, wenn es darum geht, ob und wenn ja, wie sich die Bauperiode eines Hauses ändern kann. Dazu kommen wir später.

New house in box

Zuerst beschäftigen wir uns mit der grundsätzlichen Frage nach der Rolle der Zeit in einer Feng Shui Analyse.
Warum bei dem System der Fliegenden Sterne überhaupt die Zeit eine Rolle spielt, lässt sich recht plausibel mithilfe der speziellen Relativitätstheorie Einsteins erklären. Das soll aber keineswegs heißen, dass im alten China diese Theorie bereits bekannt war. Damals hat man sich mit Beobachtungen und empirischen Versuchen begnügt, um allgemein geltende Theorien zu entwickeln. Wenn bei den Chinesen etwas funktioniert hat, dann hat man nicht weiter gefragt, warum es so ist. Heutige Wissenschaft glaubt zuerst an etwas, wenn sie weiß, warum es so funktioniert. Zum Glück ist die Wissenschaft auf dem besten Weg beide Herangehensweisen zu verbinden und zu erkennen, dass auch andere Wege zum gleichen Ziel führen können.

Ohne jetzt in die Details der Relativitätstheorie tiefer einzusteigen, greifen wir auf Einsteins Erkenntnis zurück, dass Raum und Zeit zwei absolut verknüpfte Phänomene sind und immer voneinander abhängig bleiben. Seitdem spricht die Physik nicht mehr von Raum und Zeit, sondern von Raumzeit. Die Eigenschaften eines Objektes können nur beschrieben werden, wenn gleichzeitig sein Ort und seine Zeit erfasst werden. (Dass es gar nicht so genau geht, wissen wir inzwischen auch, aber für ein einfaches Denkmodell können wir diese Annahme gelten lassen).
Dasselbe Objekt weist zu einer anderen Zeit, am selben Ort andere Eigenschaften auf. Umgekehrt gilt es genauso, gleiche Zeit aber ein anderer Ort und schon sind die Eigenschaften anders.
Die Fliegenden Sterne funktionieren genau so. Sie beschreiben die Qualität eines Gebäudes an einem fest definierten Platz (Koordinaten der Himmelsrichtungen), zu einem bestimmten Zeitpunkt (Baujahr). Super spannende Sachen, die sich dabei abzeichnen!

Welche Rolle spielt der Mensch dabei? Zuerst keine, denn das System aus Raum und Zeit eines Gebäudes existiert für sich, unabhängig davon, ob jemand darin wohnt oder nicht. Nun kommt der Zeitpunkt des Einzugs und Menschen betreten das System. Sie beginnen zu interagieren mit ihrem Umfeld und lösen damit die unterschiedlichsten Ereignisse aus. Allgemein heißt es dann: seitdem wir hier wohnen, geht uns gut, schlecht miserabel, krank, reich, arm, geschieden, verheiratet und so weiter und so fort. Hat das Haus etwas damit zu tun?
Ja, weil in seinem System aus Zeit und Raum bestimmte Qualitäten als Wahrscheinlichkeiten „gespeichert“ sind. Und jetzt holen wir Herrn Heisenberg mit seiner Unschärferelation ins Spiel und kombinieren seine Erkenntnisse mit der Schrödingers Katze. (Falls Sie die wissenschaftlichen Grundlagen hierzu auffrischen wollen, besuchen Sie Wikipedia oder eine andere Wissensquelle zur Quantenphysik).
Auf die Betrachtung der Fliegenden Sterne lässt sich das Phänomen vereinfacht wie folgt erklären (bitte alle Physiker beide Augen zuzudrücken und mir die groben Vereinfachungen zu verzeihen).

Die energetische Struktur eines Gebäudes, die mithilfe seines Sternendiagramms beschrieben wird, stellt das Potential bestimmter Tendenzen bzw. Ereignisse dar. Sie sind alle als Wahrscheinlichkeiten eines Quantenfeldes anzusehen. Solange kein Betrachter bzw. keine Interaktion von außen in das System eindringt, passiert nichts („Katze tot oder lebendig“). Mit dem Einzug der Bewohner und ihrer Interaktion fällt das Quantenfeld der Wahrscheinlichkeit in sich zusammen und bestimmte Tendenzen („Teilchen oder Welle“) werden zu Wirklichkeit. Willkommen im Leben.
Das Ereignis des Einzugs ist ein Ergebnis der Interaktion mit der Raum-Zeit. Die Frage ist nicht, wie die „menschliche Schwingung“ die Raum-Zeit beeinflusst, sondern wie der Mensch durch seine Interaktion die Wahrscheinlichkeiten zu Realität werden lässt. Und genau das untersuchen wir in einer Fliegenden-Sterne-Analyse.

Damit lässt sich auch erklären, warum uns in einem Haus etwas sehr leicht und in einem anderen trotz großer Bemühungen gar nicht gelingt. Wenn eine Wahrscheinlichkeit in einem Raumzeit-System gar nicht vorhanden war, dann schaffen wir sie auch nicht zu Wirklichkeit werden zu lassen. Aber Vorsicht! Das System unterscheidet nicht zwischen schlecht oder gut, es bewertet nicht. Es stellt uns nur bestimmte Potentiale zur Verfügung. Deshalb kann unsere Interaktion auch etwas für uns subjektiv Unschönes wahr machen.

Wie kann Feng Shui und speziell die Fliegenden Sterne uns helfen?
Zuerst das Wichtigste: Feng Shui verändert nichts! Es macht die Welt weder schöner, harmonischer noch liebevoller. Feng Shui allgemein und die Fliegende Sterne im Besonderen machen die Zusammenhänge in denen wir leben ein wenig transparenter und klarer. Mit dem Wissen sind wir imstande das „Quantenfeld der Wahrscheinlichkeiten“ zu erkennen und so über unsere Interaktion bewusst zu entscheiden. Wir kreieren unsere Wirklichkeit selbst, indem wir handeln, entscheiden und interagieren. Eine fundierte Analyse mit den Fliegenden Sternen hilft uns die für uns richtigen Entscheidungen zu treffen und so die eigene, persönliche Welt ein wenig besser zu machen.

Ich hoffe, Sie haben nach den etwas längeren Ausführungen immer noch Lust zu erfahren, wann sich die Bauperiode ändern kann. Bitte um ein wenig Geduld, Teil 2 der Beitragsreihe folgt in Kürze.

3 Kommentare zu “Bauperiode – welche gilt? (1)

  1. worldy

    Sehr würde ich mich freuen, wenn ich den 2. Beitrag hier noch zu lesen bekomme 😉

    Vermutlich steckt er hier in diesen Weiten des WWW´s; für meine Augen nur noch nicht sichtbar?!

  2. Pingback: Das Märchen von den 9 Sternlein

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